Allmend 19 · 77723 Gengenbach Mo–Fr 10:00–12:30 & 14:00–18:00 Uhr
Verkaufsberatung, Besichtigung und Werkstatt bitte mit Termin.Geöffnet: Mo–Fr 10:00–12:30 & 14:00–18:00 UhrTermin vereinbaren

Ratgeber Grundriss

Welcher Wohnmobil-Grundriss passt zu Ihnen?

Der Grundriss entscheidet jeden Tag über Schlafkomfort, Laufwege, Stauraum und Privatsphäre. Ein gutes Modell ist deshalb nicht allgemein gut – es muss zu Ihren Mitreisenden und Gewohnheiten passen.

Beginnen Sie nicht automatisch beim Heckbett

Ein festes Bett im Heck prägt die gesamte Raumaufteilung, ist aber längst nicht die einzige komfortable Lösung. Ein Hubbett kann tagsüber vollständig verschwinden und im Heck Platz für ein großes Bad, eine Rundsitzgruppe oder eine geräumige Küche schaffen. Entscheidend ist, wie Sie den Wohnraum tagsüber tatsächlich nutzen.

Hubbett vorn, Bad und Schrank im Heck

Grundrisse wie Rimor Kilig 67 Plus, Pilote P690D oder Wingamm Oasi 540.1 nutzen den Schlafplatz nur nachts. Im Heck entsteht dadurch ein großzügiger Sanitär- und Stauraumbereich, obwohl das Fahrzeug kompakt bleiben kann.

Heckrundsitzgruppe mit Hubbett

Pilote P720U und Rimor Kilig 77 Plus stellen das Wohnen in den Mittelpunkt. Die große Sitzgruppe im Heck bietet Panoramablick und viel Platz für längere Abende; der Schlafbereich wird bei Bedarf abgesenkt.

Heckküche und Hubbett vorn

Beim Rimor Sailer 56 Plus liegt der Schwerpunkt auf Arbeitsfläche, Bewegungsfreiheit und Stauraum in der Küche. Das Hubbett ermöglicht diese Aufteilung ohne dauerhaften Schlafbereich im Heck.

Einzelbetten

Sie erlauben einen bequemen Einstieg und schaffen häufig eine große Heckgarage. Mit Zusatzpolstern entsteht bei vielen Modellen eine breite Liegewiese. Die Betten benötigen jedoch Fahrzeuglänge und können über Stufen erreichbar sein.

Queensbett

Der Zugang von beiden Seiten fühlt sich wie zu Hause an. Dafür beansprucht das Bett viel Breite und Länge. Es ist eine mögliche Komfortlösung, steht bei unserer Auswahl aber nicht automatisch vor besser genutztem Tageswohnraum.

Querbett

Es nutzt die Fahrzeugbreite effizient und ermöglicht kurze Fahrzeuge oder eine große Garage. Meist muss die hinten liegende Person über die andere steigen.

Französisches Bett

Das längs eingebaute Doppelbett neben dem Bad schafft kompakte Grundrisse. Eine Bettseite liegt an der Wand, und die Matratze kann im Fußbereich schmaler werden.

Hubbett

Es verschwindet tagsüber unter der Decke und schafft zusätzliche Schlafplätze. Prüfen Sie, welche Sitzplätze, Türen und Laufwege bei abgesenktem Bett noch nutzbar sind.

Sitzgruppe: Wie verbringen Sie schlechte Wettertage?

Vier eingetragene Sitzplätze bedeuten nicht automatisch, dass vier Erwachsene bequem essen oder einen langen Abend verbringen können. Setzen Sie sich mit allen regelmäßigen Mitreisenden an den Tisch. Sind Rückenlehnen angenehm? Reicht die Tischfläche? Kann jemand aufstehen, ohne dass alle anderen Platz machen müssen? Bei drehbaren Fahrerhaussitzen sind Einstiegshöhe und Sitzposition ebenfalls wichtig.

Bad und Dusche realistisch ausprobieren

Ein kompaktes Variobad spart Länge, verlangt aber tägliches Umbauen. Eine separate Dusche bietet mehr Komfort, benötigt jedoch Raum. Stellen Sie sich in die Dusche, schließen Sie die Tür und prüfen Sie Bewegungsfreiheit, Ablagen und Lüftung. Wer überwiegend Campingplatz-Sanitäranlagen nutzt, kann anders priorisieren als jemand, der häufig autark steht.

Stauraum ist mehr als Literzahl

Eine große Garage nützt wenig, wenn Öffnung, Innenhöhe oder Befestigungspunkte nicht zu Fahrrädern und Ausrüstung passen. Überlegen Sie für Campingmöbel, Kabel, Keile, Lebensmittel, Kleidung und Sportgeräte einen festen Platz. Schwere Gegenstände sollten nicht nur hineinpassen, sondern sinnvoll und sicher verstaut werden können.

Fünf-Minuten-Test: Öffnen Sie im ausgestellten Fahrzeug nacheinander Bett, Bad, Kühlschrank, Schränke und Aufbautür. Simulieren Sie Kochen, Anziehen und den Weg ins Freie – einmal tagsüber und einmal mit aufgebautem Nachtlager.

Grundriss und Fahrzeuglänge gehören zusammen

Mehr Länge kann Komfort schaffen, beeinflusst aber Wendigkeit, Stellplatzwahl und Alltag. Ein durchdachter kompakter Grundriss ist oft angenehmer als ein längeres Fahrzeug mit schlecht nutzbaren Wegen. Entscheidend ist, an welchen Stellen Sie wirklich Raum benötigen und wo Sie bewusst verzichten können.

Die richtige Entscheidung entsteht im direkten Vergleich

Vergleichen Sie möglichst zwei oder drei Grundrisse am selben Termin. So werden Unterschiede bei Bettzugang, Küche, Bad und Stauraum unmittelbar spürbar. Fotos und Grundrisszeichnungen helfen bei der Vorauswahl; das Probewohnen im Fahrzeug entscheidet.

Weiterlesen

Mehr Praxiswissen rund ums Wohnmobil

Alle Ratgeber ansehenHäufige Fragen

SchwarzwaldMobil in Gengenbach

Ihre Frage ist so individuell wie Ihre Reisepläne.

Vereinbaren Sie bitte vorab einen Termin. So planen wir ausreichend Zeit für Ihr Anliegen ein und sorgen dafür, dass der passende Bereich und ein fachkundiges Teammitglied verfügbar sind.